Zusatzqualifikation zum Europakauffrau/-mann

Die Zusatzqualifikation im Überblick

Die Möglichkeit, den Abschluss „Zusatzqualifikation Europakauffrau/ Europakaufmann“ zu erlangen, besteht für Auszubildende, die ihre kaufmännische Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und erfolgreich an Zusatzkursen teilgenommen haben.

 

Diese Zusatzkurse finden am Berufskolleg für Wirt­schaft und Verwaltung und am Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg statt und vermitteln vertiefte Kompe­tenzen im Außenhandel sowie erweiterte Fremd­sprachenkenntnisse in Englisch und Französisch bzw. Niederländisch.

Organisation

Die Zusatzqualifikation zur Europakauffrau/zum Europakaufmann             erfolgt als Wahlmöglichkeit an einem Abend in der Woche

 

  • mit jeweils 4 Unterrichtsstunden
  • über vier Halbjahre
  • plus 2 Wochen Auslandspraktikum.

 

Das Auslandspraktikum wird in einem Betrieb des EU-Auslands durchgeführt.

Zur Finanzierung des Praktikums im EU-Ausland stehen ggf. Mittel aus dem Erasmus-Programm der Europäischen Union zur Verfügung.

Unterricht

Im Fach Internationale Geschäftsprozesse/ Außenhandel für die Zusatzqualifikation werden folgende Schwerpunkte unterrichtet:

 

  • Grundlagen und rechtliche Rahmenbedingun­gen des Außenhandels
  • Internationales Marketing
  • Transportwesen im Außenhandel
  • Außenhandelskalkulation
  • Außenhandelsrisiken und deren Absicherung
  • Außenhandelsfinanzierung
  • Zollwesen

In den Fremdsprachen Englisch und Französisch/ Niederländisch stehen Kommunikations­situationen im Außenhandel schriftlich und mündlich im Mittelpunkt. 

Voraussetzungen

  • eine erfolgreich abgeschlossene kaufmänni­sche Ausbildung
  • die Vorbereitung auf (Teilnahmebescheinigung der Schule) und erfolgreiche Teilnahme an der Prüfung „Zusatzqualifikation Außenhandel für kaufmännische Auszubildende“
  • die mit Erfolg abgelegte Prüfung „Zusatzquali­fikation Englisch für kfm. Auszubildende“ (B2 des CEF)
  • den Erwerb des KMK-Zertifikates in Franzö­sisch/Niederländisch (B1 des CEF)
  • den Nachweis eines mind. 2-wöchigen Aus­landspraktikums

 

Bis spätestens ein Jahr nach Abschluss der kauf­männischen Ausbildung kann die Zusatzqualifikation Europakauffrau/Europakaufmann bei der IHK erlangt werden.

Vorteile

Für teilnehmende Auszubildende:

  • Verbesserung der Arbeitsmarktchancen
  • Spezialwissen eröffnet neue Tätigkeitsfelder
  • Zeitersparnis durch Weiterqualifizierung schon in der Ausbildung
  • bessere berufliche Aufstiegschancen

Für Unternehmen:

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Spezial­wissen, hoher Fremdsprachenkompetenz und Auslandserfahrung
  • Attraktivitätssteigerung des eigenen Betriebs: Gewinnung und Bindung leistungsstarker Aus­zubildender
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